Matratzen !

Federkernmatratzen

Wie der Name es schon sagt, bestehen Federkernmatratzen aus nebeneinander angeordneten Federn, die in unterschiedlicher Spiralform gefertigt sein können. Je mehr Federn und also auch je dichter sie in der Matratze vorhanden sind, desto komfortabler ist ihre Elastizität und umso besser kann sie sich den Körperformen anpassen. Einzeln eingepackte Federn (bei Taschenfederkern-Matratzen) ermöglichen eine gute Punkt-Belastung im Gegensatz zu normal miteinander verbundenen Federn, die großflächiger nachgeben. Bei der Wahl der richtigen Federkernmatratze spielt in erster Linie das Körpergewicht die wichtigste Rolle.

Für Menschen, die schnell schwitzen, sind Federkernmatratzen die ideale Lösung, da sie so gut wie keine Feuchtigkeit aufnehmen. Sie lassen sich allerdings nicht rollen oder knicken, weshalb die Verwendung auf einem verstellbaren Lattenrost nicht sinnvoll ist und der Transport in einem ausreichend großen Fahrzeug erfolgen sollte. Die Lebensdauer der Federkernmatratze hängt vorwiegend von Ihrer Qualität ab. Man kann diese durch verschiedene Matratzenauflagen oder Schoner verlängern. Spätestens wenn Sie einzelne Federn durch die Matratze verstärkt spüren oder diese sogar durch die Oberfläche sichtbare Beulen erzeugen, ist es Zeit für eine neue Matratze.

Latex-Matratzen

Die angenehm festen Latexmatratzen gibt es schon seit fast 80 Jahren. Zu Beginn wurden sie noch zu 100 Prozent aus Naturlatex gefertigt, der aber schon nach relativ kurzer Zeit bröselig wurde. Durch die Verwendung von synthetischem Latex wurde die Haltbarkeit dieser Matratzen entscheidend verbessert. Durch den Vulkanisierungsprozess können je nach Zusammensetzung verschiedene Schadstoffe freiwerden, deshalb ist es sehr wichtig, beim Kauf einer Latexmatratze auf ein entsprechendes Prüfzeichen zu achten. Ein etwas unangenehmer Geruch bei neuen Latexmatratzen verfliegt allerdings nach einigen Tagen.

Die Vorteile von Latex-Matratzen liegen in ihrer hohen Punktelastizität. Sie sinken nur da ein, wo sie gerade belastet werden. Vor allem bei Seitenschläfer können Schultern und Hüften tiefer einsinken und der Wirbelsäule eine orthopädisch gesunde Lage bieten. Sobald sie sich auf den Bauch oder den Rücken drehen, geht der Latex-Schaum sofort wieder in seine ursprüngliche Form zurück und stützt so den Körper optimal in jeder Lage.

Schaumstoffmatratzen

Schaumstoff-Matratzen bzw. Kaltschaumstoff-Matratzen sind neben Federkern-Matratzen die am meisten verwendeten Matratzen in unseren Schlafzimmern. Das hochelastische Material ist viel leichter als Latexmatratzen. Je nach Körpergewicht muss beim Schaumstoff auf die entsprechende Dichte und Dicke geachtet werden, um den Körper gut stützen zu können. Zu weiche oder zu harte Schaumstoffmatratzen werden schnell unbequem.

In Kaltschaummatratzen werden Hohlräume eingearbeitet, wodurch unterschiedlich weiche Zonen geschaffen werden können. Sehr gängig sind 3 oder 5 Zonen-Matratzen, die an weniger belasteten Stellen wie am Kopf oder an den Beinen die Matratze weniger einsinkt, dafür aber im Schulter und Beckenbereich eine höhere Elastizität vorhanden ist. Dies setzt aber immer die richtige Einteilung entsprechend Ihrer Körpermaße voraus. Nicht jeder empfindet diese Mehr-Zonen-Matratzen als wirklich angenehmer.

Schaumstoffmatratzen sind sehr strapazierfähig. Man kann sie auch rollen oder knicken, sind deshalb die beste Variante für verstellbare Lattenroste. Allerdings können sie auch viel Feuchtigkeit aufnehmen, weshalb sie in jedem Falle mit einem abnehmbaren Bezug umhüllt sein sollen, den Sie hin und wieder waschen können.